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Image by Marvin Cors

Warum eine hohe CO₂-Toleranz für Sportler entscheidend ist

Gewichtheben im Fitnessstudio

Hyperventilation
Vasokonstriktion
Hypokapnie

Oft wird angenommen, dass sportliche Leistung vor allem davon abhängt, wieviel Sauerstoff eingeatmet wird. Vor allem bei Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen steigt der Sauerstoffbedarf der Muskeln, um Energie zu produzieren, deutlich an.  Als Reaktion darauf erhöht sich mit zunehmenden Lufthunger die Atemfrequenz.

 

Und genau hier liegt häufig das Problem: 

Durch die beschleunigte Atmung (Hyperventilation) sinkt der  CO₂-Druck im Blut (Hypokapnie). 

Kohlendioxid (CO₂) iGenau dieses CO₂ ist jedoch wichtig, damit die Blutgefäße weit und durchlässig bleiben.Fällt der CO₂-Spiegel, ziehen sich die Gefäße zusammen (Vasokonstriktion), wodurch weniger Blut und somit weniger Sauerstoff ins Gewebe gelangt.

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Mehr CO₂-Toleranz.
Mehr Ausdauer.
Mehr Power.

CO₂ ist nicht einfach nur ein „Abfallprodukt“ der Atmung. Es spielt eine entscheidende Rolle dabei, Sauerstoff aus dem Blut in die Muskeln zu transportieren.

Fehlt ausreichend CO₂, hält das Hämoglobin den Sauerstoff stärker fest, anstatt ihn dort freizugeben, wo er gebraucht wird: in den arbeitenden Muskeln (Bohr-Effekt).

Das bedeutet: Selbst wenn genügend Sauerstoff aufgenommen wird, kommt er nicht automatisch dort an, wo er gebraucht wird. Die Sauerstoffsättigung im Blut kann hoch sein – die tatsächliche Energieversorgung der Muskulatur jedoch trotzdem unzureichend. Die Folge können frühzeitige Ermüdung, Seitenstechen, schnelle Erschöpfung oder ein plötzlicher Leistungsabfall sein.

Eine gute CO₂-Toleranz verbessert die Sauerstoffverwertung, die Belastbarkeit steigt und der Körper kann auch unter Stress leistungsfähiger bleiben.

Kurz gesagt:

Für deine sportliche Leistungsfähigkeit ist daher nicht allein die Sauerstoffaufnahme entscheidend, sondern die Fähigkeit deines Körpers, Sauerstoff effizient zu nutzen.

Du bist nicht so weit gekommen, um nur so weit zu kommen.

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